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Neuer Blog

Hallo alle miteinander,

nun gibt es endlich einen neuen Blog, auf dem Ihr auch wieder kommentieren könnt! Ihr findet ihn hier!

Diesen werde ich weiterbestehen lassen zum Nachschauen und Nachschlagen von Rezepten, usw., so lange wie irgend möglich! Ich habe hier viel gelernt, und es war sehr interessant damit zu arbeiten und Bilder und kleine Kreativ-Geschichten zu veröffentlichen.

Ich hoffe, Ihr folgt mir auch auf dem neuen Blog und schenkt mir Eure Aufmerksamkeit und besonders auch Kommentare. Leider kann ich hier wegen der vielen SPAM-Robots nichts mehr veröffentlichen!

19.6.11 15:31


Neues textiles Projekt

Was mag das wohl sein?

Noch ein Detail:

Und so sieht sie komplett aus:

Meine neue Handtasche! Die Grundlage war eine bunte Patchwork-Tasche (vor Jahren als Tausch gegen Kosmetik/Seifen und "1000 Tipps" zur Seifenherstellung), die eigentlich eher als Einkaufstasche geeignet war. Sie gefiel mir nicht mehr für diesen Zweck. Und so habe ich sie kurzerhand abgeschnitten auf ca. Din-A4-Größe, einer für mich idealen Taschengröße. Dann wurde sie innen (Futter) und außen fast unsichtbar neu von Hand vernäht, eins meiner Grannys drauf gesetzt, eine selbst gefriemelte Stoffrose aus einem Nostalgiestoff von fast 50 Jahren angenäht und ein buntes zartes Blütenband mit integriertem Gummi ebenfalls aufgenäht. Es ist mein allererstes Handtaschenprojekt, und ich hoffe, es werden weitere folgen, dann aber mit der Nähmaschine. Ist grade meine neue Lieblings-Handtasche für jeden Tag. Es hat mir großen Spaß gemacht, sie mir nach vielen Inspirationen so auszudenken!

Wie findet Ihr meine "verrückte" Handtasche?

14.6.11 19:55


Die dritte Kernschmelze ...

... wenn ich richtig mitgezählt habe: Neuste Nachrichten Fukushima

Auch wenn es nicht mehr ständig auf den ersten Seiten der Zeitungen steht oder an erster Stelle in den Fernseh-Nachrichten kommt, so geht das Drama doch genau so grausam weiter. Die Welt und insbesondere die Japaner werden noch lange etwas davon haben, so entsetzlich und traurig dies auch ist. Wer jetzt noch AKWs baut oder die Kernenergie favorisiert, muss mit absoluter Blindheit geschlagen sein. Profitgier und Gewinnmaximierung machen leider auch viele Politiker und Hersteller ganz schnell blind.

Heute gibt's keine guten Nachrichten hier. Da hilft nur, nicht verzweifeln. Sonst weiß ich auch keinen Rat.

5.6.11 15:34


Sommerloch-EHEC-Hysterie

Besonders wir Deutschen, so scheint mir, springen auf jede neue medienwirksam inszenierte Hysterie und blödsinnige Panikmache von sogenannten seriösen Instituten und anderen Quellen sofort an. Sehr wohltuend hebt sich davon dieser gut durchdachte und recherchierte Artikel zur EHEC-Hysterie ab - einfach hier klicken . Ich hoffe, das Sommertheater ist bald zu Ende. Wer keine schwerwiegenden Probleme hat, macht sich eben welche, selbst wenn keine definitive Ursache gefunden ist. Mit vagen Vermutungen sind viele zu verunsichern, und sie heizen noch mehr zu den abstrusesten Ideen an. Ich mache diese überflüssige Panik nicht mit! Ich esse weiter Gurken, Tomaten und schon erst recht Salat, vorzugsweise aus der Region und falls möglich Bio, denn aus Spanien kaufe ich schon seit Jahren nichts mehr an Obst und Gemüse und das nicht nur wegen der Pestizide. Die sollten mal besser Sonnenenergie erzeugen, statt ihre Ländereien mit Abwässern zu verseuchen und sich selbst das Wasser abzugraben. Und Vorsichtsmaßnahmen in der Küche und beim Händewaschen sind sowieso bei mir an der Tagesordnung, das ist doch nichts Neues und hat Oma im Normalfall auch schon beachtet.

Noch was Appetitliches zum Abschluss: Diese Walderdbeeren habe ich heut von unserem Hochbeet geerntet - lecker was?!

Da ernte ich auch die Kräuter und verbrauche sie oft ohne Waschen, denn sie gehen nur durch meine (sauberen!) Hände und werden sofort verarbeitet. Der Salat ist leider ohne Waschen zu schmutzig.

3.6.11 14:47


Frühsommerimpressionen im kleinen Garten hinter dem Haus

In dieser Jahreszeit am Sonntagmorgen hinterm Haus zu frühstücken gehört zu meinen schönsten Zeiten. Alles grünt und blüht, so wie es will; das Hochbeet ist voll belegt mit Gemüse- und Salatpflanzen; die Kräuter davor gedeihen. Am Himmel droben sieht man die Kondensstreifen der Flugzeuge, und die Schwalben lassen sich im Aufwind treiben und frühstücken in der Luft. Die Temperaturen sind noch ideal, nicht zu kühl und nicht zu heiß, und durchs offene Fenster hören wir ein beschwingtes Konzert.  Brötchen und Kaffee schmecken lecker, dazu ein Schwätzchen und danach wird gelesen. Himmlisch!










Na, habt Ihr mit mir ein wenig mitgeträumt? - Dann wünsch ich Euch auch einen schönen Sonntag! 

 

 

22.5.11 13:39


Muttertagsbrunch ...

... gab es heute bei mir. Zumindest für 3 Mütter von 5 Frauen, und den anderen ist es natürlich auch gut gegangen:

Bei schönstem sonnigwarmen Wetter in unserem Freiluft-Sommerwohnzimmer hinterm Häuschen haben wir vergnügt gefuttert und gebabbelt.

Zum Abschluss oder zwischendurch gab's noch dies, die Croissants wahlweise mit Holunderblütengelee oder Rosenkonfitüre:

Also mir hat's gefallen, und da war ich - glaub ich - nicht die Einzigste. Hat mich sehr gefreut unser nettes Treffen!

Ich wünsche allen Müttern nicht nur heute alles Liebe! 

8.5.11 15:30


Ein Osterspaziergang an Ostermontag!

 25  Jahre Tschernobyl

Ich wünsche Euch allen wunderbare Ostern und viele bunte Ostereier!

14.4.11 15:09


Atomtod exportiert man nicht!

Wer das auch nicht will, kann hier etwas dagegen tun. Es ist ganz einfach. Unterschreibt bitte massenhaft!
7.4.11 11:59


Frühjahrsimpressionen

Zuerst einmal unser Faulenzer-Vorgärtchen, wie es aktuell aussieht und das noch völlig unbearbeitet ist. Hier geht es nicht schnieke zu und immer aufgeräumt sondern natürlich bunt und leicht verwegen:

Das ist alles von selbst wiedergekommen, weil ich grundsätzlich die abgeblühten Primelchen und Blumenzwiebeln in den Vorgarten stecke, damit wir die nächsten Jahre auch noch was davon haben. Später wird noch gut Kompost drüber verteilt und leicht eingearbeitet. Und im Sommer kommen die Stauden wieder, das war auch schon fast alles an Arbeit (außer gelegentlich gießen natürlich). Denn bei uns dürfen die bunten Pflanzen - nur leicht gezähmt - wachsen, wie sie wollen. Und werden nur selten ergänzt. Auch die Veilchen blühen jedes Jahr wieder, wie hier, ab und zu wird mal ein Büschel geteilt und versetzt und so allmählich überall im Garten vermehrt. Stauden und Zwiebeln erleichtern die Blühvorbereitungen ganz erheblich! Die Natur tut das Meiste bei dieser Pracht.

Und zum Auftakt der für mich schönsten Jahreszeit wird es auch endlich wieder in der Küche grün:

Gestern bei der ersten Eis-Ess-Radtour des Jahres bei sonnigstem Wetter habe ich den ersten zarten Bärlauch des Jahres gepflückt, der noch nicht so streng schmeckt. Daraus gibt's ein kleines Pesto, quasi ein leichter Blutdrucksenker. Und zum Salat gestern gab es jede Menge frische Kräuter, einmal Schnittlauch und grobe Petersilie, dann noch die ersten Spitzen der Küchenkräuter vom Kräuterbeet am Haus. In den Salat gab's noch Zitronenmelisse, und die Frikadellen schmeckten gut mit Rosmarin, griechischem Majoran, Liebstöckel und Pimpernell. Schmeckte alles himmlisch. Und bald werden wir wieder in Grüner Soße- fürs Rezept einfach hier klicken schwelgen!

Übrigens, wer heute am Sonntag trotz schönen Wetters oder dann schon wieder um 15:30 Uhr zu Hause ist, kann diesem Konzert-Tipp folgen. Das Solidaritätskonzert aus dem Münchner Dom für Japan wird dann im 3. Fernseh-Programm des Bayerischen Rundfunks als auch in Bayern-Klassik im Radio live übertragen. Ich werde es mir anhören und dabei in Gedanken in Japan sein.

3.4.11 13:31


Fukushima heißt: Endgültig abschalten!

Wer sich an dem offenen Brief an die Bundeskanzlerin beteiligen möchte, hat ->hier Gelegenheit dazu. Es haben in kurzer Zeit schon mehr als eine viertel Million Menschen unterschrieben. Bitte beteiligt Euch daran! Es sollen Millionen werden, damit aus diesem unverbindlichen 3-Monats-Moratorium eine beschlossene Sache wird.
21.3.11 15:03


- Tschernobyl ist überall -

Angesichts der grauenhaften Erdbeben- und Tsunami-Katastrofen vor wenigen Tagen in Japan und der gleich anschließenden hausgemachten sich täglich verschlimmernden AKW-Katastrofen, die noch kommen werden, und die die Welt von ihren vielfältigen Auswirkungen her noch lange in Atem halten werden, ist es mir derzeit unmöglich, hier im Blog "schöne heile Welt" zu verbreiten. Mein Mitgefühl mit den betroffenen  unschuldigen Menschen kann ich nicht in Worten beschreiben.

Vor diesen entsetzlichen Geschehnissen hatte ich schon Angst vor 30 Jahren und ich freue mich ganz und gar nicht, dass ich Recht behalten habe. Nicht nur Tschernobyl vor 25 Jahren ist mir unvergesslich. Viele  andere Atomkraftkatastrofen sind mir präsent, angefangen von den furchtbaren Verseuchungen vor 50 Jahren durch  Frankreich in Polynesien und der algerischen Sahara. Die Einwohner dort werden allerdings nicht entschädigt! Und wie kann ein dichtbesiedeltes Land, dass durch die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 so Furchtbares mitmachen musste, die AKWs so dermaßen fördern???Was ist das für eine Selbstüberschätzung und Technikgläubigkeit, gepaart mit Gewinnmaximierung? Auch aus der Sellafield-Katastrofe von 1957 an der Irischen See und Threemile Island in Harrisburg / USA 1979 wurde nichts gelernt. An der Westküste der USA steht z. B. ein AKW nur 500 Meter entfernt vom Marianengraben am Pazifik, unter dem sich 2 Erdplatten übereinander schieben. Nur ein schreckliches Beispiel für so viele AKW-Dummheiten weltweit! Und wie ich inzwischen weiß, ist das nur eins von mehreren in Kalifornien, die durchaus vergleichbar sein könnten mit dem japanischen Dreifach-Desaster. Auch das nur eine Frage der Zeit bis zur nächsten Katastrofe?  Vielleicht sollte sich Amerika mal an die eigene Nase fassen statt besserwisserische Vorschläge für japanische Evakuierungsmaßnahmen zu verlautbaren. Die etwa 35 Millionen Menschen im Tokioter Großraum sind nicht die einzigen, die unter der aktuellen Situation werden leiden müssen. Wer wird z. B. später noch Fisch u.a. aus dem Pazifikraum essen wollen?

Ich bin so tieftraurig darüber, dass sich erst ganz furchtbar schlimme Katastrofen ereignen müssen, bis ein Teil der Menschheit endlich umlernt. Aber für wie lange, so lange Profitgier immer wieder dominiert und Politikerlügen vor Wahlen verbreitet werden? Werden die 7 deutschen AKWs, die (wann genau?) abgeschaltet werden sollen, in drei Monaten wieder ans Netz gehen? Werden die anderen wirklich 'objektiv' überprüft und nach und nach wirklich abschaltet? Werden die regenerierbaren Energietechnologien und -produzenten forciert gefördert? Ich kann es ganz gewiss erst dann glauben, wenn auch so dauerhaft gehandelt und nicht nur in schönen Worten verbreitet wird! -  Sonst bringt sich die Menschheit selbst um, und die Erde kann ja auch bestimmt ganz gut ohne uns auskommen.

P.S. Ich möchte klarstellen, dass das für mich gilt und kein versteckter Vorwurf über 7 Ecken sein soll. Über Eure Zuschriften freue ich mich sehr. Ich kann nur momentan einfach nicht anders.

15.3.11 15:33


Eisfrühling

heißt sie nun, die Februarseife. Lange überlegt und jetzt entschieden. Vielen Dank für alle Eure kreativen Namensvorschläge!

Nixe, Du hast ein Stück gewonnen. Bitte schick mir sicherheitshalber nochmal Deine Adresse per Mail, damit Du das Schätzchen demnächst in Empfang nehmen kannst. 

 

3.3.11 15:38


Heißverseift ...

... ist diese 2/3 Babassu-, 1/3 Olivenöl nativ - Seife, nachdem sie beim ersten Kaltprozess-Anlauf nicht gelang und zu Blitzbeton wurde. Außerdem war die Farbe scheußlich. Nun ist sie aufgehellt, sehr "kühl" und mit Sahne und Quark verfeinert.

Noch muss sie einmal im Dividor übernachten. Wie soll ich sie bloß nennen? Mir fällt kein hübscher Name ein. Die sammle ich nun von Euch über  Kontakt oder auf dem Gästebuch. Wessen Vorschlag mir nach subjektiver Auswahl am besten gefällt, kann ein Stück von diesen Pflegeschätzchen (ca. 12 % Überfettung, beduftet mit feinen PÖs und etwas Latschenkiefer ÄÖ ) gewinnen!

18.2.11 00:08


Lukullische/s Geheimnis/se, 3. Teil - Pälzer Dambnudel

Erst einmal zeige ich Euch die 2 anderen gelungenen Salzkrustenfüßchen, um ordentlich den Appetit anzuheizen:



Ich mache sie gänzlich ohne Zucker! Es ist auch kein Essen für Eilige, aber einfach zu machen, wenn man weiß, wie's geht. D. h. z. B. bei uns : Die 4 Hefeklöße für uns 2 passen genau in eine keramikbeschichtete 24er Pfanne mit Glasdeckel, den ich für unbedingt erforderlich halte. So kann ich die ganze Angelegenheit doch ziemlich gut verfolgen und Anbrennen verhindern.

Dazu stelle ich 250 gr Dinkelmehl 630 und ca. 30 - 50 g weiteres Mehl zum späteren Verarbeiten beiseite, bröckele in eine Kuhle in der Mehlmitte 10 gr frische Hefe, die ich mit einer Prise Zucker "erwecke" und mit ca. 2 EL lauwarmer Milch verrühre. Das decke ich mit etwas Mehl vom Rand zu und lasse es an einer warmen Stelle in der Küche 15 Min. gehen. In der Mitte sieht man nun das 'Dampferl', wie die Österreicher so treffend sagen; es ist kräftig aufgegangen. Nun mische ich ein Ei darunter, gebe die restliche Milch - gesamt waren es 125 ml - die noch lauwarm sein muss und in der dann noch 20 gr Butter zergangen sind sowie eine Prise Salz hinzu. Ganz wichtig ist die, genauso wie der Abrieb einer viertel Bio-Zitrone! Damit steht und fällt der Geschmack, denn Zucker gebe ich dann nur noch in die Vanillesoße. Alles gut verrühren, ich mach's von Hand, aber die Knethaken eines Rührgerätes erleichtern die Muskelarbeit. Der Teig soll Blasen werfen und sich allmählich vom Schüsselrand lösen. An dieser Stelle ist er mir meist noch zu weich, weil ich oft große Eier verwende, und ich knete noch ein wenig Mehl (ca. 1 - allerhöchstens 2 EL vom beiseite gestellten) hinein und habe dann einen seidenglatten weichen Teigkloß. Meine Schüssel ist groß genug, so decke ich nur ein gefaltetes Geschirrtuch darüber und stelle sie warm (nicht höher als 35° ). Der Teig geht bei mir (im Winter) über der Heizung in einer halben Stunde 3 x so hoch auf wie ursprünglich; 3/4 Stunde ist sicher auch nicht verkehrt, wenn man sich die Arbeit mit dem Vor-Dampferl spart. Ich bilde mir immer ein, der Hefeteig wird dadurch jedoch besser und feinporiger.

Nach dieser Gehzeit lege ich den zarten Teig auf ein gut bemehltes Brett (Restmehl) und forme 4 runde Klöße daraus (die sind alle einzeln knapp über 120 gr schwer), immer mit mehligen Händen. Die werden auch nicht sehr hoch und schon gar nicht ballrund, dann sind sie richtig. Diese lasse ich noch mal 15 Minuten einfach so neben dem Herd stehen fürs 2. Gehen. In der Zeit spüle ich meistens und decke den Tisch. Ich fülle in die besagte Pfanne ganz knapp einen kleinen-Finger-breit Wasser ein, salze gleichmäßig mit 2 guten Prisen Salz und setze die 4 Nudeln mit Abstand ein. In die Mitte kommt noch ein ganz kleiner Stich Butter, dann der Glasdeckel drauf, der die nächsten 30 Minuten etwa, also über die gesamte Garzeit, auf keinen Fall mehr geöffnet werden darf. Sonst würde alles zusammenfallen. Ich koche auf höchster Stufe an und lasse ab dann auch auf dieser 5 Minuten sprudelnd kochen, dann schalte ich von 12 auf 7,5 und lasse alles noch weitere 15 Minuten kochen. Natürlich entweicht viel Dampf, das muss auch so sein. Wenn dann die Kochbläschen verschwunden sind, bleibt es noch 5 Minuten auf dieser Kochstufe oder man schaltet noch mal auf 8 bei 12 Kochstufen-Einstellungen. Bei meiner Pfanne knistert nichts, da wird alles ganz ruhig in den letzten Minuten. Und wenn ich den wunderbaren Duft dann rieche, weiß ich, jetzt bildet sich das Salzfüßchen, die feine Knusperkruste am Boden. Habt Ihr mitgezählt? Insgesamt echte 25 Min. Kochzeit müssen sein bei dieser Kloß-Größe. Dann Herd ausschalten. Nun darf man ja nie den Deckel mittendrin abheben, aber am Schluss muss es sein. Das macht aber die verflixten Wasser-Tropflöcher auf den Dampfnudeln, die frau vermeiden möchte. Damit nicht alle davon betroffenen sind, halte ich die Pfanne ganz schräg und nehme blitzschnell den Deckel ab, dann triffts meistens nur einen ein bisschen. In den paar Minuten, in denen nun die Vanillesoße noch der Endvollendung entgegenstrebt, stabilisiert sich die Dampfnudel und darf auch noch in der Pfanne bleiben.

Die Vanillesoße habe ich mir natürlich selbst gemacht in der ersten Gehzeit, Tüten benötige ich dafür genau so wenig wie für Vanillepudding. Aus einem knappen 1/4 l Milch und einer Prise Salz, die ich mit 25 gr Zucker (für Obersüßmäuler bis 30 gr) aufkoche, und dem Inneren einer ausgekratzten Vanilleschote (ich bestelle mir die halbpfundweise im I-net, dann kostet eine ca. 35 Cent) wird die Soße gemacht. Die Schote für Vanillezucker verwenden, weiß ja jede/r wie das geht, oder?! Angedickt wird die Vanillemilch mit 10 gr in wenig Wasser angerührter Speisestärke. Gut mit Schneebesen einrühren, es muss nun alles eine halbe Minute kochen, dann Platte aus, vom Herd ziehen und Deckel drauf geben. Wenn die Dampfnudeln fertig sind, erhitzt man die Soße noch mal, rührt sie gut glatt (keine Angst, die vermeintlichen Klümpchen sind keine). In dem kleinen Gefäß, in der die Stärke angerührt wurde, hat frau schon ein Eidotter bereit gestellt. Und einen Schuss süße Sahne gibt man nun nach dem Aufkochen der Soße hinzu und dann sofort runter vom Herd und unter ständigem Rühren das Eigelb hineinrühren mit dem Schneebesen. Die Soße ist nun perfekt für die Dampfnudelhochzeit! Auch wunderbar zu ergänzen mit Kompott. Die Pfälzer Variante mit Weinsoße haben wir noch nicht probiert, aber vorher die Kartoffelsuppe schon. Die lassen wir inzwischen auch weg, weil wir so verschnaust sind (Ausdruck meiner Hunsrücker Mutter). 5 x Gemüse und Obst gibt's dann anderntags wieder... Und den/die übrig gebliebene/n Dampfklöße schmecken abgekühlt ganz herrlich mit süßem (obere Hälfte) oder salzigen (untere Hälfte) Belag. Ich find's jedenfalls himmlisch, immer ein Stückchen nach dem anderen mit Salzfüßchenkruste dran mit der Soße zu verputzen. Als Germknödel könnte ich mir vorstellen, dass man sie auch in einem Topf mit mehr Wasser kochen kann (und folglich ohne Kruste) aus genau dem gleichen Teig, vielleicht mit ein wenig mehr Mehl drin. Wer mal eine Variante mit Butter und Mohn möchte... Aber ich steh ja total auf die zarte Salzkruste. Berichtet mir doch mal, wie sie Euch gelungen sind nach dieser ausführlichen Anleitung! Viel Erfolg und guten Appetit!

Dann gibt's zum Abschluss noch einen kurzen Blick ins Innenleben, bevor die lecker' Pälzer Dambnudel in meim sieße Mäulsche veschwunne iss...



Einen leckeren Sonntag wünsch ich Euch!
Übrigens: Vanillepudding enthält die doppelte Menge Stärke wie die Soße und wird ansonsten genau so gemacht wie die Soße.

 

23.1.11 12:32


Das süße Geheimnis wird gelüftet!

Elisabeth, Anna und Tigerita - Ihr habt alle Recht: Es sind Dampfnudeln. Und es wundert mich nicht, dass "Österreich, Bayern und die Pfalz" drauf antworten, denn genau dort werden sie wohl noch öfters köstlichst zubereitet. Allerdings, soweit ich weiß, nur in der Pfalz die ganz zart salzige Variante - die mit dem Salzfüßchen, einer feinen Kruste am Boden, die sich in den letzten Minuten bildet. Dann will ich Euch mal Appetit machen:

So muss die aussehen! Und morgen gibt es das ganz einfache Rezept mit Vanillesoße, statt die Pfälzer Variante, die meist mit Weinschaumsoße geliefert wird. Eine feine Kartoffelsuppe vorneweg, dann diese mächtige Nachspeise hinterher. Es geht auch ohne Suppe, hab's ausprobiert. Und wenn das Frühstück ausgefallen ist, packt frau dann auch 2 Dampfnudeln...

22.1.11 12:26


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