... sind gewissermaßen die sizilianische Variante der berühmten mit drei Mandelhälften verzierten Frankfurter Bethmännchen, um die sich ja die Legende windet, dass Mama Goethe sie schon für ihren Sohn, den verwegenen Jüngling, backen (lassen) musste. War der nicht auch auf Sizilien? Vielleicht stammt das doch daher.... Nun, aus dem Land, wo die Zitronen blühen, kommen auch wunderbare Mandeln. Daraus lässt sich nun diese Marzipanspezialität zaubern, die mal in einem Einlegeheft der Brigitte veröffentlicht wurde:
700 gr Vanille-Marzipan (ich habe 800 gr selbst gemachtes genommen, das einfach unvergleichlich ist und vor allen Dingen mit Rosenwasser) mit 2 Eiweiß, 1 TL Honig, Abrieb einer halben Bio-Zitrone und Puderzucker zum Bestäuben und Weiterverarbeiten gut vermischen. (Ich habe den Abrieb der ganzen Zitrone genommen und etwas mehr Eiweiß ). Kirschgroße Kugeln mit 3 cm Abstand auf mit Backpapier belegte Bleche legen, ein wenig flacher drücken und rund 20 Min. bei ca. 140° Umluft oder 160° Ober- und Unterhitze backen; sie sollen höchstens zartbraun werden. Danach auf dem Blech abkühlen lassen vor dem Verstauen und gut verstecken. Jedes wird ein langer wohliger Seufzer, daher hat's wohl seinen Namen. Ich finde sie göttlich! Sollte die Zeitschrift etwas gegen die Veröffentlichung haben, einfach Nachricht an mich, dann werde ich dies umgehend entfernen. Kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen.

Euch allen einen wunderschönen zweiten Advent!