... mit Sauerkirschkompott gab es heute als süßes Hauptgericht.

Das Originalrezept von Barbara Rütting mit Pflaumenmus habe ich abgewandelt und mit Aromaten ergänzt. Als Hauptgericht für 2 hungrige erwachsene Mäuler kochen wie folgt:
125 gr goldgelbe Hirse im feinen Sieb kurz heiß abwaschen und in eine Mischung aus 600 ml kalter Milch und 1/4 l Wasser geben. Eine kräftige Prise Salz und 2 Streifen Zitronenschale sowie das Mark von 2 Vanilleschoten (ersatzweise 2 echte Vanillezucker oder 2 gr. Msp echtes Vanillepulver) und - wenn gewünscht - 1-2 Esslöffel Zucker hinzufügen. Auf höchster Stufe unter gelegentlichem Umrühren zum Kochen bringen und auf kleine Stufe (im unteren Drittel) stellen, 5 Minuten kochen lassen. Dann noch auf kleinster Stufe und mit geschlossenem Deckel ca. 15 - 18 Minuten auf der Platte ausquellen lassen. Zitronenschale entfernen, umrühren und auf 2 Suppenteller verteilen. Obenauf jeweils einen Stich Butter geben und 1-2 Esslöffel Honig oder Ahornsirup auf der gesamten Oberfläche verlaufen lassen. Die Butter schmilzt und bildet mit dem Honig bzw. Ahornsirup diesen himmlisch-märchenhaften Geschmack! Auf keinen Fall alles miteinander verrühren, sondern immer etwas von allem auf dem Löffel haben, so schmeckt es am besten. Ich habe heute statt Pflaumenmus darauf in Klecksen zu verteilen separat Sauerkirsch- kompott dazu serviert; ich finde es noch besser.
Als Dessert reicht diese Menge sicher für 6 Portionen, obenauf die Sauerkirschen geben. Und zuvor genügt eine kräftige Gemüse- oder Kartoffelsuppe, dann hat man auch ein komplettes Hauptgericht.
Das Kompott habe ich aus gefrorenen Sauerkirschen hergestellt. Dazu habe ich den ganzen Packungsinhalt aufgekocht, Flüssigkeit bildet sich dabei genügend. Währenddessen 2 gehäufte Teelöffel Stärkepulver in wenig Wasser angerührt, 2 weitere Vanilleschoten ausgekratzt und das Mark hinzugefügt und Zucker nach Geschmack (aber nicht quietschsüß ) alles gut untergerührt und das Kompott 2 Minuten aufgekocht, danach eine halbe Stunde abkühlen lassen. Abwechselnd den süßen Brei und die feinsäuerlichen Sauerkirschen gegessen, das ist einfach ein Gedicht nicht nur an Seelentröstertagen!
Den Rest des Kompotts könnte ich vielleicht noch am Wochenende in einem Schwarzwälder Kirsch-Dessert verarbeiten... Ich wünsche Euch einen guten Appetit!