Das ist gar nicht schwer, ich mach es schon seit Jahren so. Ich nehme dazu einen normalen Kochtopf und lasse ein halbes Pfund Butter auf der heißen Platte drin zerlaufen. Dann muss man die Temperatur auf kleine Stufe stellen, damit die Butter nicht braun wird. Es soll eben noch ganz leicht kochen, Bläschen dabei hochsteigen und die Flüssigkeit verdampfen. Das kann 10 - 20 Minuten dauern. Ab und zu mal schwenken. Dabei fällt das Eiweiß am Boden aus und bildet einen Belag; das nennt man Klären der Butter. Wenn alle Feuchtigkeit verdampft ist (Butter enthält etwa 15 % Wasser) hört das "Brizzeln" allmählich auf, und die Flüssigkeit wird klar. Dann muss man aufpassen und dabei bleiben, denn das Eiweiß unten wird leicht braun! Damit das nicht passiert, vorher vom Feuer runternehmen. Nun wird das Ganze noch gut gefiltert. Ich nehme ein Teesieb und lege einen Teefilter (der so doppelt bleibt) hinein, das geht am besten. Nach und nach die Flüssigkeit durchgießen, direkt in ein verschließbares Glas. In ein paar Minuten hat frau so allerbestes reinstes Butterfett. Dieses wird im Kühlschrank fest und sahniggelb. So hat man immer das beste hocherhitzbare und sehr haltbare Fett für Steaks, Wokgerichte, alle Fleischgerichte, die man scharf anbraten muss, wie Gulasch, Braten und Filet und z. B. auch für Bratkartoffeln. Ich verwende immer sehr wenig in der beschichteten Pfanne; bei mir hält das etwa 6 - 8 Wochen, manchmal sogar länger. Und es ist mir einfach lieber als das gekaufte.

Frisch gefiltert nach dem Klären der Butter ...
... sieht's dann so aus.
und so ist es fertig!
Ein schönes sonniges Wochenende und viel frische Luft in der blühenden Natur wünsche ich Euch!