Nicht nur jede Menge erste Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Konfitüre habe ich gekocht vor ein paar Tagen (superlecker wie jedes Jahr), sondern heute schon die zweite Portion Rosengelee aus stark duftenden dunkelroten und selbstverständlich ungespritzten Rosen! Hier seht Ihr es, mein Rosengelee "Othello", benannt nach unserer gleichnamigen Duftrose:

Dieses Foto mit Blitz trifft den herrlichen Farbton am besten. Die Blütenblätter, auch Petalen genannt, wurden in Läuterzucker ca. 15 Minuten gekocht, der von grün dann nach 7 Minuten in diesen Farbton wechselte(!), danach abgefiltert und mit etwas klarem Apfelsaft (allerhöchstens bis zu einem Drittel der Gesamtmenge, damit es noch nach Rosen schmeckt!) ergänzt und mit Geliermittel wie üblich zu Gelee verkocht. Mit wenig Zitronensaft den Geschmack abgerundet! Am besten erntet man die alten gefüllten Sorten ganz vollreif am Vormittag, auf jeden Fall nicht sparen damit. Und so sieht's auf einem leckeren Eierweck, einem Hefeweck, mit Butter drunter aus:

Na, tropft der Zahn? Appetitlich, was? - Auf dem Teller liegt auch noch ein Rosenbrötchen, das nennt der Bäcker so.
Ja und mit dem zuerst gekochten Rosensirup aus Zucker und Wasser kann man sicher auch noch feine Sachen machen, wie Rosenlikör oder ein winziges Bisschen untem im Glas und aufgießen mit einem guten Sekt oder in einen Naturjoghurt einrühren; der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt... Bei Rückfragen - einfach bei mir melden.