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Quarkblätterteig ...

... ist ganz einfach zu machen. Veranlasst hat mich dazu, dass der echte Blätterteig ewig dauert in der Herstellung und mir zu aufwändig ist. Zu kaufen kriegt man in Deutschland im Kühlregal der Supermärkte etwas mit undefinierbarer Ziehmargarine hergestelltes, ein Zeuch, das ich nicht als Blätterteig bezeichnen möchte. Aber wir leben nicht in Frankreich, wo es ihn mit echter Butter im Kühlregal gibt, und so kann frau sich selbst helfen! Dieser Quarkblätterteig braucht zwar auch Zeit, ist jedoch einfach in der Herstellung und nicht so fettreich außerdem. Überall im Internet findet man das Rezept mit 250 gr Butter, 250 gr Quark und 250 gr Mehl. Ich mache ihn ein bisschen anders.

Dazu verwende ich 250 gr Magerquark, den ich mindestens eine Stunde im Sieb o.ä. abtropfen lasse, dann bleiben ca. 210 gr übrig. Diesen vermische ich dann wie Mürbeteig mit einem Messer zum Hacken mit 250 gr Dinkelmehl 630 (gibt's in jedem besseren Lebensmittelladen zu kaufen) und mit 200 gr kalten Butterstückchen. Wichtig: Das Mehl habe ich vorher mit 1 gestrichenen TL Backpulver vermischt und mit einer ordentlichen Prise Salz. Wenn ich den Teig zusammengemischt habe (kleine Butterstückchen dürfen noch drin sein), wird er nur ganz kurz zusammengeknetet und dann in Folie gewickelt mindestens eine Stunde in den Kühlschrank gelegt.

Ich mach das z.B. nachmittags, dann kann ich abends die Touren machen. D. h. ich rolle den Teig auf dünner Mehlschicht zu einem länglichen Rechteck aus und klappe die Längsseiten links und rechts übereinander, sodass 3 Schichten aufeinander liegen, das ist die erste Tour. Wenn ich Lust habe, mache ich das gleich noch mal in die andere Richtung mit dem Ausrollen, usw., und habe dann schon 3 x 3 Schichten aufeinander liegen. So macht man das ein paar Mal jede 1 - 2 Stunden über den Abend verteilt, legt's wieder in Folie gewickelt in den Kühlschrank (geht z.B. prima in den Werbe-Pausen). Zart bemehlen zwischendurch nicht vergessen, dann klebt auch nix. Am nächsten Tag kann man den Teig mittags oder nachmittags weiter verwenden, entweder für süße oder pikante Füllungen, alles was einem dazu einfällt. Durchs Tourieren werden bestimmt noch mal ca. 25 gr Mehl verbraucht. Es gibt auch doppelte Touren, habe ich gerade gelernt, auch ne Variante. Man hat jedenfalls ganz schnell ein paar 100 Schichten zusammen. Geht nicht so sehr auf wie Blätterteig und ist trotzdem gut; ich finde ja besser. Kümmel- oder sonstige kernige Stangen kann man sicher auch gut damit machen.

Entscheidend ist dann, dass der Teig ganz kalt verwendet wird und der Backofen vorher bei Unter-/Oberhitze auf 220 / 230° hochgeheizt wurde, dauert ca. 10 Min. Das Kalte muss ins Heiße, da ist nichts mit Umluft und Energie sparen in den kalten Ofen schieben. Ich bereite zuerst die Füllung vor, schalte den Backofen an und hole dann den Quark aus dem Kühlschrank, welle ihn aus und fülle ihn schnell. Je nach Dicke des ausgerollten Teiges dauert die Backzeit zwischen 20 - 28 Min. gesamt. Ich seh's an der kräftigen goldbraunen Farbe (dünn mit Eidotter, vermischt mit Minimenge Milch oder Sahne vor dem Backen einpinseln) und schalte rechtzeitig ab und lasse die Teigstücke in der Nachhitze noch ca. 5 Minuten im Backofen. Gefüllte Teilchen schneide ich vor dem Backen ein, damit der Dampf entweicht und der Teig auch am Boden innen fest wird; als Kuchenunterteil zum Füllen sicher auch zu verwenden. Lecker, sag ich Euch, und jetzt setze ich gleich mal wieder einen an, Süßrahmbutter soll übrigens besser dafür sein. Schön finde ich auch, dass der nach 2 Tagen im Kühlschrank immer noch prima ist und man ihn in auch in einem kleinen Haushalt so sehr gut verwerten kann.

Berichtet mal von Euren Backerfahrungen und leckeren Füllungen! Viel Spaß wünsch ich Euch in jedem Fall!!!

19.8.08 13:32
 



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