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Wärmendes Rückenmassageöl für die kalte Jahreszeit!

Rezept:

40 % Johanniskrautöl – nervenberuhigend, tiefenwirksam heilend, entspannend -
30 % Arnikaöl – durchblutungsfördernd und anregend -
20 % Ringelblumenöl – hautpflegend, heilt kleine Verletzungen schnell -
10 % Weizenkeimöl – besonders hautpflegend -
1 knapper Teel. Vitamin E (Apotheke; vorher im Fläschchen etwas erwärmt, sonst zu zähflüssig) – hautpflegend, soll zur Konservierung beitragen -  auf 100 ml Gesamtmenge Öl; Äth. Öle: Ca. 10 Tr. Geranium und 5 Tropfen Rosmarin – letzteres wirkt anregend, bei nervösen Menschen / Hypertonikern eher Lavendel - oder andere nach Wunsch (kann man aber auch weglassen).

Das ist die Luxusausgabe! Die obige Menge kann man noch mit 50 ml Sesamöl (unbedingt helles!!!) – wirkt auch wärmend, wird gerne im Ayurveda genommen - aus dem Bioladen oder von einer Ölmühle ergänzen. (E., das kannst Du noch nachholen, wenn 30 % weniger im Fläschchen ist.) Alles verschütteln, fertig. Kleine Mengen in der kalten Jahreszeit vorzugsweise auf schmerzenden Stellen gut einmassieren. Danach mit warmem, weichen Tuch Rücken abdecken und mind. 10 Minuten ruhen. Nur bei häufigem Gebrauch ist darauf zu achten, kein Solarium zu benutzen, da die Haut durch Johanniskraut photosensibel werden kann. Wer starke Medikamente einnimmt, sollte den Arzt wegen Wechselwirkungen zu Rate ziehen vor der Anwendung von Johanniskraut. Obwohl das eher für die innere Einnahme gilt, möchte ich diese Empfehlung sicherheitshalber doch geben. Gelegentliche Verwendung ist damit nicht gemeint, das dürfte sowieso kein Problem sein. Auch für zu pflegende Personen wird die Massage mit diesem Öl eine Wohltat sein.


Das Öl sollte in einer dunklen Flasche nicht zu warm aufbewahrt werden und im aktuellen Herbst-/Winterhalbjahr verbraucht werden. Eignet sich auch wunderbar bei Zerrungen, Verstauchungen, Neuralgien und lindert Rückenbeschwerden nach sanfter Massage.

Johanniskraut- und Ringelblumenöl habe ich mitten im Sommer jeweils selbst mit den abgezupften Blüten aus unserem Garten in Olivenöl nativ, 1. Kaltpressung, einige Wochen mazeriert. Um die Qualität des Auszugsöls besser zu erhalten, werde ich es künftig deshalb kaum noch der Sonne aussetzen aber dafür kräftig draußen Tag und Nacht der Sommerhitze überlassen für mindestens 4 – 6 Wochen. Danach seihe ich die Öle via Teefilter oder feines Siebchen über einen Trichter ab in dunkle Flaschen. Die gereinigten und desinfizierten Olivenölflaschen sind dafür bestens geeignet. Alle Handwerkzeuge und gut gereinigten Gefäße spüle ich vorher in kochendheißem Wasser aus und transportiere sie mit Holzspagettizange auf Küchenpapier zum Ablaufen und Trocknen, Flaschen tags oder einige Stunden zuvor. Das genügt meist. Man kann auch mit kleinen Mengen Isopropylalkohol desinfizieren, muss dann mit Küchenpapier alles trocken reiben. Das Arnikaöl kann ich nicht von eigenen Kräutern herstellen, es ist anderweitig besorgt. 

Das Rückenöl von Pr....a enthält längst nicht alle dieser Zutaten, hat mich jedoch zu diesem Rezept inspiriert. Notfalls sind diese Öle auch als Einzelkomponenten in der Apotheke für viel Geld zu erstehen. Mehr Spaß macht es, sie selbst soweit möglich herzustellen; dann weiß man, wo es her ist und was man hat!

(Urheberrechtlich geschützt)                      © Anemone 2008

 

13.11.08 08:08
 



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