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Frische Beinwellsalbe

Das ist meine diesjähriger Vorrat an Beinwellsalbe, dieses Mal hergestellt aus den eigenen Beinwellwurzeln im Garten:

Beinwellsalbe November 2008

Dazu habe ich eine zweijährige Pflanze ausgegraben und etwa 25 cm Wurzel, die äußerlich etwas einer Schwarzwurzel ähnelt und nur noch ein bisschen dicker ist, geerntet. Die restlichen Stücke kamen an Ort und Stelle wieder in den Boden, das werden 3 neue Pflanzen in 2 Jahren. Soll ja meist klappen. Nächstes Jahr kann ich ein oder zwei lange Wurzeln an einer anderen Stelle im Garten ausgraben.

Ich habe sie gesäubert, überbrüht und dann so hygienisch wie möglich in dünne Scheiben geschnitten und mit Bio-Palmfett heiß ausgezogen. Dazu habe ich sie 2 x an einem Tag aufgekocht und auf der abgeschalteten Platte im Fett stehen lassen, am nächsten Morgen noch einmal diese Prozedur. Danach kam das abgesiebte Beinwellmazerat zusammen mit dem größten Teil von meinem Ringelblumen- und Johanniskrautölvorrat, Arnikaöl und anderen Zutaten in ein hohes Gefäß und dieses ins heiße Wasserbad. Unter ständigem Rühren habe ich Bienenwachs darin aufgelöst, das dauerte eine Weile. Dann wurde es auf die Kruken verteilt und der große Rest in den Vorratstopf mit dem grünen Deckel und durfte in aller Ruhe wieder erstarren. Draußen in der kühlen Nacht ging das noch besser, es bleibt nun auch bei Zimmertemperatur fest. Geraniumöl u.a. unterstützt den intensiven Duft nach Johanniskraut und Bienenwachs.

Beinwell ist meine allerliebste Heilpflanze und in dieser Zubereitungsform hilfreich bei ganz vielen verschiedenen Wehwehchen. Diese Salbe hilft tiefenwirksam bei Rückenschmerzen, arthritischen (nicht akut entzündeten!) Knien + Gelenken, außerdem bei Muskel- und Nervenschmerzen. Bei schon geschlossenen Wunden, auch nach OPs, hilft sie beim schnelleren auch inneren Abheilen. Erwärmend, durchblutungsfördernd und narben-entspannend ist sie auch. Das Raue an Ellenbogen und blaue Flecken verschwinden schnell damit. Wegen des hohen Allantoingehalts ist sie stark gewebsbildend. Allen wehen Knochen tut sie gut. Auch beim Zusammenheilen hilft sie, denn sie unterstützt die Kallusbildung. (Da kenne ich so einige...) Einfach morgens und abends und ev. nach weiterem Bedarf dünn einmassieren.

Ich schwöre mittlerweile darauf, stelle sie seit Jahren her, bisher immer leicht variiert und mit getrockneter Wurzel aus der Apotheke. Bin gespannt, wie das mit meiner frischen funktioniert. Nun verabschiede ich mich wieder in die Blogpause mit gelegentlichen Unterbrechungen und wünsche allen ein wunderschönes Wochenende!

14.11.08 19:23
 



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