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Seelentröster in grauen Novembertagen (nicht nur!)

Denn er schmeckt das ganze Jahr, mein optimierter Käsekuchen, den wir wochenends wieder verputzten. Beim Testen halfen Nachbarn mit. Auch die Nachbarin fand, dass er frischer und nicht so massiv schmeckt wie manch andere Käsekuchen. Deswegen habe ich den sogenannten 'Perfekten Käsekuchen' ganz deutlich entfettet - mit Erfolg.



Mein für uns optimiertes Rezept ist wie folgt:

Aus 250 gr Mehl (ich bevorzuge meist Dinkelmehl 630) vermischt mit 1 gestr. TL Backpulver und 1 Prise Salz sowie 80 gr Zucker, 120 gr kalte Butter in dünnen Scheiben drauf gegeben, 1 Eidotter und 1 - 2 Eihälften voll kaltes Wasser (je nach Größe des Eis) rasch einen Mürbteig herstellen, ausrollen auf ca. 1 mm, dabei nur hauchdünn Rolle und Fläche bemehlen und eine vorher leicht gefettete und bemehlte Springform (26 oder 28 cm) damit auslegen, Rand bei 26er-Form aus ca. 3,5 cm hohen Streifen, bei der 28er genügen 3 cm, ausformen und festdrücken. Danach eine Stunde kalt stellen. So mache ich das jedenfalls immer mit Mürbteig, weil ich den Zirkus beim Ausrollen mit dem ganz kalten und deswegen brüchigeren Teig einfach nicht haben möchte.

In dieser Stunde kann man gemütlich einiges erledigen und die Füllung herstellen. Direkt vor Letzterem den Ofen auf 170° Heißluft einstellen, Heißluft deshalb, weil das bei dieser stark flüssigkeitshaltigen Füllung nichts ausmacht.

Für diese 1 weiteres Eidotter mit 190 gr Zucker, 500 gr Magerquark, 1 Becher saure Sahne 10% oder 1 Becher fetten Joghurt mit 10 %, dem Inneren einer Vanilleschote (die Hülle dann zum Herstellen von Vanillezucker verwenden!) sowie dem Abrieb einer halben Bio-Zitrone und dem Saft aus dieser Hälfte gut verrühren. 50 gr Mehl auf diese cremige Masse sieben und unterrühren, danach 450 - 480 ml (also nicht ganz einen halben Liter) Milch ebenfalls mit etwas Vorsicht und Schneebesen. Dafür am besten wieder von Anfang an eine sehr große Rührschüssel verwenden, es wird recht viel. Mit der Milch ist die Creme relativ flüssig, nicht erschrecken, das ist kein Problem! Das Eiweiß vom Teig und das zweite von der Füllung noch kurz anschlagen, muss nicht ganz steif sein, dann auch noch unterheben und die cremig-flüssige Masse sofort in die kalte Kuchenform geben, bisschen glattruckeln falls nötig, und ab in den vorgeheizten Ofen.

Nach 20 Minuten kann man ihn rausholen und noch Obststücke obenauf verteilen. Ich empfehle ausnahmsweise Dosenobst wie Mandarinen oder noch weiter geteilte Aprikosen oder Pfirsiche, da es sich viel besser schneiden lässt nach dem Abkühlen auf der zarten Creme. Es geht aber auch ohne Obst, ganz wie frau / man möchte! 

Wer einen ganz glatten Kuchen haben möchte, z. B. für Besuch, holt ihn danach alle 15 Minuten raus aus dem Ofen für 10 Minuten. Uns war es aber für den Hausgebrauch egal, ob da ein paar Risse oder ein "geschwollener Rand" zu sehen waren, deswegen habe ich ihn gesamt eine Stunde lang gebacken. Dabei nicht vergessen, dass er nach 35 Minuten auf 140° heruntergestellt werden kann und in dieser nachlassenden Hitze ganz prima wird. Wenn man die Variante mit dem Rausnehmen zwischendurch wählt, würde ich die Temperatur nicht drosseln oder höchstens in den letzten 10 Minuten. Ich denke, er braucht da auch 5 - 10 Minuten länger.

Die Form rausnehmen und mindestens 3 Stunden lang mit dem Springrand drumherum  in kühlem Raum abkühlen lassen, dann ist die Masse auch schön erstarrt, noch besser am nächsten Tag. Deswegen ist er auch so gut vorzubereiten, z. B. samstags, wenn sonntags Gäste kommen. Er mundet auch noch am übernächsten Tag gut, falls noch was übrig ist. Und schmeckt einfach cremig-frisch und lecker! Viel Vergnügen beim Nachbacken und guten Appetit!  Wäre toll, wenn Ihr mir mal schreibt, wie er Euch gelungen ist. Wir finden ihn jedenfalls nach vielen Versuchen einfach affenstark!

15.11.10 13:26
 



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